Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken

Dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken können sich auf freiwilliger Basis deutsche private Banken anschließen. Per Gesetz sind sie ja ohnehin schon verpflichtet, in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) mitzuwirken, über die die gesetzliche Mindesteinlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde gewährleistet wird.

Der Sicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken erweitert den gesetzlich verankerten Schutzumfang erheblich. Seine Mitglieder garantieren ihren Kunden eine praktisch 100%ige Einlagensicherung. Die Höhe bemisst sich an genau 30% vom Eigenkapital der jeweiligen Bank, das im letzten Jahresabschluss veröffentlicht wurde. Da auch kleine Banken ein Mindesteigenkapital von 5 Millionen Euro haben müssen, sind somit allein schon über 1,5 Millionen Euro pro Anleger geschützt. Die Summen liegen in den meisten Fällen noch höher. Die Zahlen können Sie auch unseren Detailseiten der Bankangebote entnehmen.

Im Bundesverband deutscher Banken ist im Grunde genommen die gesamte private Kreditwirtschaft vertreten. Demzufolge lang ist auch die Liste der Banken, die Mitglied sind.

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Erwartete Änderungen

Bei den Sicherungsgrenzen sind folgende Änderungen geplant. Bis zum 31. Dezember 2014 gilt weiterhin pro Gläubiger die Sicherung von 30% des Bankeneigenkapitals.

  • 01.01.2015 bis 31.12.2019: 20 %
  • 01.01.2020 bis 31.12.2024: 15 %
  • ab 1. Januar 2025: 8,75 % des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank.