Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH

Der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) ist mit einer Rechtsverordnung des Bundesfinanzministers aufgrund des EAEG die Aufgaben und Befugnisse als gesetzliche Entschädigungseinrichtung für privatrechtliche Institute zugewiesen worden. Damit ist sozusagen jede privatrechtliche Bank in Deutschland auch „Zwangsmitglied“ in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH.

Die EdB ist eine 100%ige Tochter des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. und ist damit beauftragt, im Entschädigungsfall die Gläubiger eines ihr zugeordneten Instituts für nicht zurückgezahlte Einlagen zu entschädigen. Der Schutzumfang der Einlagensicherung beträgt genau die Höhe des rechtlich vorgeschriebenen Rahmens: 100.000 € zu 100% auf Sicht- und Termineinlagen (wie Girokonto, Tagesgeld, Festgeld) sowie 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, maximal den Gegenwert von 20.000 €.

Neben der EdB besteht für Kreditinstitute in privater Rechtsform die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beizutreten.

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