Was ist ein Referenzkonto beim Tagesgeldkonto?

Beim Sparen über Tagesgeld benötigen Sie ein Referenzkonto. Für gewöhnlich nutzt man dazu sein Girokonto bei der Hausbank.

Die Bank, bei der Sie ein Tagesgeldkonto führen, will im Laufe des Kontoantrags wissen, welches Girokonto als Referenzbankverbindung verwendet werden soll. Wie Sie wissen, ist das Tagesgeldkonto praktisch nur ein reines Zinskonto ohne Girokontofunktionen. Die Tagesgeldbank muss daher wissen, über welches Girokonto hauptsächlich die Ein- und Auszahlungen laufen sollen. Eine Überweisung vom Tagesgeldkonto zu fremden Konten ist nicht möglich.

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Referenzkonto bei Einzahlungen:

Einzahlungen per Überweisungen können Sie von jedem (!) Girokonto aus durchführen. Diese müssen nicht unbedingt von Ihrem Girokonto (Referenzkonto) aus erfolgen!

Referenzkonto bei Auszahlungen:

Auszahlungen oder sogenannte Rücküberweisungen sind nur auf Ihr Referenzkonto möglich! Damit wird sichergestellt, dass das Geld vom Tagesgeldkonto nicht „irgendwohin“ überwiesen werden kann. Das Referenzkonto wird also in erster Linie für Rücküberweisungen benötigt.

Referenzkonto bei Lastschriften / Bankeinzug:

Bei einigen Banken können Sie jedoch auch Geld per Lastschrift / Bankeinzug von Ihrem Girokonto einziehen lassen. Das geht aber nur von Ihrem eigenen Girokonto. Die Tagesgeld-Bank muss also Ihre Hausbankverbindung für Ein- und Auszahlungen wissen.

Falls Sie später ein anderes Girokonto als Referenzbankverbindung angeben wollen, können Sie auch problemlos Ihr Referenzkonto wechseln.